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31. Januar 2026

#156: Wie funktioniert Online Marketing?

Freddy Braun - mad.Design GmbH

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Bezahlte und unbezahlte Kanäle sind selten kostenlos; rechne Opportunitätskosten für interne Ressourcen mit ein.
  • Viele Unternehmen tun nichts wegen Angst vor Ablehnung oder weil sie ungeduldig sind. Beides verhindert langfristigen Erfolg.
  • Denke in Kundenreisen: Problem erkennen, Methode wählen, Anbieter prüfen. Deine Website ist der Ort, wo Anfragen entstehen.
  • Die 3-Sekunden-Regel entscheidet über Aufmerksamkeit. Stelle in den ersten Sekunden klar, welches Problem du löst.
  • Sammle schnell Daten auf einer Plattform und messe zielgerichtet Views und Klicks statt bloßer Reichweite.

In dieser Folge schaue ich zurück auf meine erste Podcastserie von 2021 und teile, was ich seitdem aus der Arbeit mit Unternehmen gelernt habe. Es geht darum, wie du Online Sichtbarkeit systematisch aufbaust, welche Denkweise dich weiterbringt und wie du Conversions planbar machst statt alles dem Empfehlungsgeschäft zu überlassen.

Warum Empfehlungen allein keine stabile Grundlage sind

Empfehlungen sind wertvoll. Sie sind aber per Definition nicht planbar. Mein Ziel ist, dich unabhängiger zu machen. Dazu brauchen wir Maßnahmen, die skalierbar und messbar sind. Marketing soll Reichweite liefern und diese Reichweite in Anfragen verwandeln.

Bezahlte und unbezahlte Kanäle sind nie wirklich gratis

Unbezahlte Kanäle kosten Zeit und damit Geld. Ob Mitarbeiter intern Inhalte erstellen oder eine Agentur bezahlt wird, die Kosten existieren. Wenn Mitarbeiter viel Zeit in Projekte stecken, müssen diese Stunden in die Kalkulation einfließen.

Häufige Blockaden im Unternehmen

Ich sehe zwei große Hemmnisse:

  • Angst vor Ablehnung und vor dem Urteil der Mitbewerber. Oft hält das davon ab, sichtbarer zu werden.
  • Ungeduld. Manche Entscheider erwarten sofortige Erfolge und setzen falsche Formate oder zu lange Inhalte als Anzeigen ein.

Beide führen dazu, dass langfristig wirksame Maßnahmen nicht umgesetzt werden.

Drei Phasen der Kundenreise und die passende Kommunikation

Wenn jemand kauft, durchläuft er in der Regel drei Phasen. Diese Struktur hilft, Content und Kanäle richtig einzusetzen.

  • Problem und Recherchephase: Ich weiß, dass ich ein Problem habe und suche nach Lösungen.
  • Prüfung von Lösungsansätzen: Ich entscheide mich für eine Methode oder Herangehensweise.
  • Angebotsprüfung: Ich vergleiche Anbieter und wähle den passenden Partner.

Deine Inhalte müssen in jeder Phase eine andere Frage beantworten. Auf der Website gilt besonders: Wer steckt dahinter, welche Ergebnisse gibt es, wie läuft der Prozess ab, wie ist das Preis Leistungs Verhältnis.

Website als Dreh und Angelpunkt für Anfragen

Für uns bei mad.Design ist die Webpräsenz der Ort, an dem Anfragen landen. Dort musst du die Entscheidung für deine Methode unterstützen und Vertrauen schaffen. Die Website ist kein reines Landingpage Inserat. Sie ist dein dauerhaftes Asset, das organisch gefunden werden kann und langfristig Klickkosten senkt.

Plattformstrategie und die 3-Sekunden-Regel

Jede Plattform erfüllt einen Zweck in der Reise. Frage dich stets: Wo sind meine potenziellen Kunden gerade im Entscheidungsprozess? Passe Themenbreite und Format daran an.

Die 3-Sekunden-Regel ist universell relevant. In den ersten Sekunden musst du das Problem adressieren und klarmachen, ob dein Inhalt relevant ist. Plattformen wie LinkedIn oder Instagram bewerten Inhalte stark nach diesem ersten Abrufverhalten. Ein Podcast ist eher eine Ausnahme, weil Hörer hier mehr Zeit geben.

Messung und schnell testen

Entweder du hast schon Daten und analysierst, welche Kanäle Anfragen liefern, wie lange Besucher bleiben und welche Touchpoints konvertieren. Oder du startest schnell mit einem Test auf einer Plattform, sammelst zielgerichtete Daten und optimierst. Wichtig ist Qualität der Views statt reine Reichweite.

Die Methode von mad.Design kurz erklärt

Unser Kernangebot ist die Optimierung von Websites und digitalen Plattformen mit dem Ziel, die Abhängigkeit vom Empfehlungsgeschäft zu reduzieren. Die Idee ist:

  • Website als Conversion Zentrale nutzen
  • Methoden und Resultate klar kommunizieren
  • Plattformen gezielt für Awareness oder Eignungsprüfung nutzen
  • Langfristig organische Reichweite aufbauen um Klickkosten zu senken

Wenn du systematisch Anfragen generieren willst, ist die Kombination aus konvertierender Website und gezieltem Plattformeinsatz mein bevorzugter Weg.

Praktische Schritte für den Start

  • Berechne Opportunitätskosten intern genutzter Ressourcen.
  • Prüfe, ob nach deiner Firma gegoogelt wird und wie viele dieser Besuche konvertieren.
  • Definiere, welche Kundenreise du bedienen willst und welche Plattform dafür sinnvoll ist.
  • Optimiere Einstiegssignale für die ersten 3 Sekunden.
  • Starte schnell einen Test auf einer Plattform und messe relevante Kennzahlen für deine Zielgruppe.

Wenn du willst, schaue ich mir deine Webpräsenz an und wir sprechen über konkrete Hebel. Mehr zu mir und meinem Team findest du auf maddesign.media. Für ein erstes Gespräch zu deiner Situation kannst du auch omlg.de besuchen.

Abschluss

Kurz zusammengefasst empfehle ich, weniger auf kurzfristige Tricks zu setzen und stattdessen die Kundenreise, die 3-Sekunden-Regel und saubere Messung als Leitplanken zu nutzen. So machst du Marketing planbarer und weniger abhängig von Empfehlungen. 

Warum sind Empfehlungen allein keine stabile Grundlage für Kundengewinnung?

Empfehlungen sind wertvoll, aber unplanbar. Für nachhaltiges Wachstum brauchst du skalierbare und messbare Maßnahmen, die Reichweite liefern und systematisch in Anfragen und Conversions verwandeln. Nur so wird Marketing planbar und weniger abhängig von Zufällen.

Sind unbezahlte Kanäle wirklich kostenlos?

Nein. Unbezahlte Kanäle verursachen Opportunitätskosten: interne Arbeitszeit für Content, Koordination oder externe Agenturleistungen müssen in die Kalkulation einfließen. Berücksichtige diese Kosten, wenn du Kanalentscheidungen und ROI bewertest.

Was ist die 3‑Sekunden‑Regel und wie setze ich sie um?

Die 3‑Sekunden‑Regel besagt: Innerhalb der ersten Sekunden muss klar sein, welches Problem du löst und für wen. Praktisch heißt das: starke Headline/Visual, klares Value‑Statement oben auf der Seite oder im Post-Teaser und sofort sichtbare Handlungsaufforderung. Teste Vorschaubilder, erste Sätze und Above‑the‑Fold-Inhalte auf jeder Plattform.

Wie strukturiere ich Inhalte entlang der Kundenreise?

Gliedere Inhalte nach drei Phasen: 1) Problem & Recherche: erklärende Inhalte und SEO‑Artikel; 2) Prüfung von Lösungsansätzen: Methodenerklärungen, Vergleiche, Case Studies; 3) Angebotsprüfung: Anbieterinformationen, Prozessbeschreibungen, Ergebnisse und Preis‑/Leistungsverhältnis. Passe Format und Plattform an die jeweilige Phase an.

Warum sollte die Website der Dreh‑ und Angelpunkt für Anfragen sein?

Die Website ist ein dauerhaftes Asset, das Vertrauen schafft, deine Methode und Resultate erklärt und Anfragen bündelt. Richtig optimiert reduziert sie langfristig Klickkosten durch organische Reichweite und erhöht die Conversion‑Rate im Vergleich zu rein kurzfristigen Landingpage‑Aktionen.

Wie starte ich schnell mit Tests und welche Kennzahlen sind wichtig?

Entweder du analysierst vorhandene Daten (Trafficquellen, Verweildauer, Conversionpfade) oder du startest rasch einen Plattformtest. Messe gezielt: qualitativ hochwertige Views, Klickrate, Conversion‑Rate (Leads/Anfragen), Cost per Lead und relevante Touchpoints. Priorisiere Optimierung der Einstiegs‑Signale und iteriere basierend auf diesen Kennzahlen.

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