Das Wichtigste auf einen Blick:
- Kläre zuerst welchen Marketingbereich du wirklich brauchst, bevor du eine Dienstleistung buchst.
- Baue ein Grundverständnis auf durch ein beratendes Erstgespräch, damit du nicht die falschen Leistungen einkaufst.
- Analysiere systematisch die Herkunft deiner Anfragen und prüfe drei Hebel: mehr von dem, was funktioniert, bessere Umsetzung oder ein neuer Kanal.
- Wähle den passenden Partnertyp und kläre Prozess, Ansprechpartner und transparente Konditionen im Erstgespräch.
In dieser Folge erkläre ich, wie Unternehmen sinnvoll mit Marketingagenturen zusammenarbeiten, typische Fehler vermeiden und systematisch den größten Hebel für mehr Anfragen finden. Du bekommst konkrete Prüffragen, Tools und Praxisbeispiele aus meinem Agenturalltag, damit du die richtige Dienstleistung und den richtigen Partner findest.
Als Geschäftsführer einer Agentur sage ich klar: Externe Unterstützung macht dann Sinn, wenn es intern keinen Grund gibt jemanden dauerhaft einzustellen oder wenn du etwas testen möchtest. Beispiele sind technische Projekte wie eine mehrsprachige Website oder ein Test von LinkedIn Ads. Externe Experten verkürzen die Lernkurve und bringen sofort Erfahrung und Benchmarks mit.
Ich erkläre im Podcast auch, warum unsere Spezialisierung auf Webpräsenz kommt. Die Website ist häufig der Dreh- und Angelpunkt, an dem Anfragen eintreffen. Wenn dieser Ort schlecht aufgestellt ist, werden selbst gute Kampagnen ineffektiv.
Diese drei Prüfungen geben dir schnell ein Bild: Wer schaltet Ads, wie sichtbar sind Wettbewerber in organischen Ergebnissen und ob Content regelmäßig ausgespielt wird. Das ist gratis oder günstig und schafft Klarheit bevor du eine Agentur beauftragst.
Konkretes Beispiel aus dem Podcast: Wenn Google Sichtbarkeit zunimmt, kann es sinnvoll sein von einem Artikel pro Monat auf einen pro Woche zu erhöhen. Bei Conversion Rate Optimierung helfen klarere Wertversprechen, Kundenlogos, Testimonials und detaillierte Fallstudien.
| Typ | Vorteile | Nachteile | Wann sinnvoll |
|---|---|---|---|
| Freelancer | Tiefe Expertise in einem Spezialgebiet, oft günstiger | Ausfallrisiko, begrenzte Kapazität, nicht alle Disziplinen abdeckbar | Für klar abgegrenzte Aufgaben oder Expertenwissen |
| Klassische Agentur | Team mit mehreren Disziplinen, stabile Prozesse, Skalierbarkeit | Kann teuer werden, bei niedrigem Budget oft geringe Priorität | Für langfristige Komplettprojekte und Retainer Beziehungen |
| Kleines spezialisiertes Team | Schnelle Kommunikation, praxisnahe Expertise, oft gute Mischung aus Tiefe und Agilität | Begrenzte Ressourcen für sehr grosse Projekte | Für fokussierte Strategien oder gemischte Projekte |
Ein guter Test im Erstgespräch: Lernst du etwas Wesentliches? Verstehen die Berater deinen Markt und transportieren sie umsetzbare Ideen sofort?
Achtung Attribution: Wenn mehrere Maßnahmen parallel laufen, ist es schwierig genau zu bestimmen welche Maßnahme welchen Umsatz ausgelöst hat. Agenturen können Reporting so darstellen, dass ihre Kanäle sehr gut aussehen. Deshalb ist Transparenz bei Metriken und Zielen wichtig.
Einige Beispiele aus der Folge:
Meine Erfahrung: Zusammenarbeit funktioniert am besten als Partnerschaft. Die besten Kunden bringen Eigeninitiative mit. Wenn eine Seite sehr schlecht aufgesetzt ist, kann eine isolierte Maßnahme langfristig sogar schaden.
Wenn du diese Schritte systematisch durchgehst, vermeidest du häufige Fehler wie das Einkaufen der falschen Leistung oder das Feststecken in low cost Angeboten, die am Ende nichts bringen.
Externe Hilfe lohnt wenn du intern niemanden dauerhaft einstellen willst oder etwas testen willst (z. B. mehrsprachige Website, LinkedIn Ads). Agenturen verkürzen die Lernkurve, bringen Benchmarks und Erfahrung mit. Besonders sinnvoll ist Hilfe, wenn deine Website als Dreh- und Angelpunkt für Anfragen schlecht aufgestellt ist.
Eine strategische Agentur fragt nach Zielen und Kundensituation, liefert eine klare Roadmap, bringt konkrete Ideen für deinen Fall, benennt Ansprechpartner und erklärt den Ablauf. Bei größeren Budgets sollte Management involviert sein. Ein guter Test: Lernst du im Gespräch sofort umsetzbare, individuelle Ideen?
Prüfe, ob Wettbewerber Google Ads schalten, nutze die Meta Ads Library für Facebook/Instagram-Ads, überprüfe organische Sichtbarkeit mit Tools wie Ubersuggest und nutze Reporting- oder AI-Reports für Such- und KI-Präsenz. Diese drei Checks zeigen Ads-Aktivität, SEO-Sichtbarkeit und Content-Frequenz.
1) Mehr von dem, was bereits funktioniert (Volumen erhöhen), 2) Bestehende Arbeit besser machen (Conversion-Optimierung: Texte, Value Proposition, Fallstudien, Testimonials, Vertrauenselemente), 3) Einen neuen Kanal mit klaren Zielen ergänzen, um Abhängigkeiten zu reduzieren.
Freelancer eignen sich für klar abgegrenzte Spezialaufgaben und sind oft günstiger; klassische Agenturen für langfristige Komplettprojekte, Skalierbarkeit und mehrere Disziplinen; kleine spezialisierte Teams für schnelle Kommunikation und fokussierte Strategien bei mittleren Projekten.
Stundenlohn ist transparent für einzelne Tasks, Projektpreise für klar definierte Deliverables, Retainer für laufende Priorität. Erfolgsbeteiligungen sind attraktiv, haben aber Probleme bei Attribution und Reporting. Fordere transparente Metriken, klare Ziele und nachvollziehbare Attribution.
1) Wettbewerber-Anzeigen in Meta Ads Library und Google Ads-Transparenz prüfen, 2) Herkunft der Anfragen analysieren und Conversions pro Quelle bewerten, 3) Conversion Rate an der Kontakt-/Lead-Seite messen (B2B-Benchmark ~2%), 4) Entscheiden: mehr Volumen, bessere Ausführung oder neuer Kanal, 5) Erstgespräch für ein beratendes Audit führen und eine Pilotphase mit klaren KPIs vereinbaren.
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