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15. Dezember 2025

Warum B2B Marketing nicht funktioniert

Freddy Braun - mad.Design GmbH

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Ändere das Mindset: Akzeptiere Wachstum und fokussiere dich auf den Kunden statt auf die Konkurrenz.
  • Bau eine eigene Plattform auf: Die Website ist deine Homebase für planbare Anfragen.
  • Schaffe Struktur durch Content auf deiner Website und nutze die Inhalte auf Podcasts und Social Media erneut.
  • Sprich klar und einfach: Fachsprache reduziert Anfragen. Nutze psychologische Trigger wie im B2C.

Diese Folge zeigt konkret, wie du die drei Hauptgründe für schlechtes B2B Marketing erkennst und behebst. Du bekommst einen klaren Leitfaden zum Mindset, zur Struktur deiner Präsenz und zur Sprache, damit aus Besuchern planbare Leads werden.

Mindset ist entscheidender als du denkst

Viele Firmenchefs haben Angst. Die Angst ist zweigeteilt. Erstens die Angst vor der Investition von Zeit und Geld ohne Wissen, ob es etwas bringt. Zweitens die Angst vor dem Erfolg. Was passiert, wenn plötzlich viele Anfragen reinkommen? Müsste ich dann Mitarbeiter einstellen? Kann der Support das leisten?

Ich habe diese Sorgen oft bei Kundengesprächen gehört. Meine Erfahrung ist: Das ist das bessere Problem. Mehr Leads machen andere Herausforderungen planbar. Eine Warteliste ist leichter zu managen als fehlende Nachfrage. Entscheidend ist, weniger darüber nachzudenken, was die Konkurrenz macht, und mehr darüber, was potenzielle Kunden wirklich interessiert.

Warum du eine eigene Plattform brauchst

Marketing im B2B scheitert häufig an fehlender Struktur. Viele orientieren sich zu stark an kurzfristigen Messgrößen von B2C. Im B2B brauchst du eine Homebase. Diese Homebase ist in der Regel deine Website. Auf ihr kontrollierst du Inhalte ohne Algorithmus und kannst Besucher in Anfragen konvertieren.

Bei mad.Design bauen wir Webpräsenzen so, dass sie hochwertig wirken und Anfragen generieren. Wenn du weißt, wie viele Besucher nötig sind, um eine Anfrage zu erhalten, kannst du Content und Reichweite planbar hochskalieren. Beispielrechnungen helfen bei Entscheidungen zur Kapazitätsplanung.

Blog als Strukturkern

Unsere beste Erfahrung im B2B ist der firmeneigene Blog. Ein Blog beantwortet komplexe Fragen, reduziert Unsicherheit im Verkaufsprozess und erhöht organische Sichtbarkeit. Kunden, für die wir Blogs aufgesetzt haben, berichten sowohl von mehr Websitebesuchern als auch von mehr Anfragen.

Ein Blog ist außerdem Contentbasis. Du kannst daraus Zitate für LinkedIn ziehen, Posts für Social Media erstellen, Inhalte für Podcasts einsprechen und Videos produzieren. So streckst du Content über mehrere Kanäle, während die Website die Anfragen bündelt.

Sprache und Kommunikation klar statt fachlich kompliziert

Ein dritter häufiger Fehler ist die Kommunikation. Viele B2B Firmen glauben, ihre Zielgruppe sei so fachlich versiert, dass Texte und Videos hochkomplex sein müssen. Das führt dazu, dass potenzielle Kunden nicht mehr folgen. Es ist nichts Nobles daran, sich so kompliziert auszudrücken, dass niemand mehr versteht, was man anbietet.

Die psychologischen Trigger, die im B2C funktionieren, wirken auch im B2B. Menschen reagieren auf Klarheit, Nutzenversprechen und Vertrauen. Erzähle konkret, welche Probleme du löst und wie der Prozess aussieht. Mehr Transparenz verkürzt Sales Cycles.

Praktischer Leitfaden zum Umsetzen

  • Mindset: Erkenne, dass mehr Nachfrage planbar ist. Akzeptiere Wachstum als Ziel und plane Kapazitäten.
  • Homebase Website: Optimiere die Website für Anfragen. Miss Besucher zu Anfrage Ratio und nutze diese Kennzahl zur Planung.
  • Blog aufsetzen: Schreibe oder lasse Fachthemen in verständlicher Form auf der Website erscheinen. Nutze SEO und KI Optimierung zur Reichweite.
  • Content repurposing: Verwandle Blogbeiträge in Podcastfolgen, Videos und Social Posts. Wähle Kanäle, in denen deine Zielgruppe Zeit investiert.
  • Einfache Sprache: Formuliere Nutzen kurz und klar. Vermeide akademische Fachsprache, die potenzielle Kunden abschreckt.
  • Messen und anpassen: Prüfe regelmäßig, ob Besucher zu Anfragen werden. Passe Content und Kanäle an die Performance an.

Kurzer Beispielablauf

1. Website prüfen und Anfragen messbar machen. 2. Blogthemen planen auf Basis von Kundenfragen. 3. Ein Beitrag pro Monat veröffentlichen und als Podcastfolge aufnehmen. 4. Aus dem Beitrag Zitate und Posts für LinkedIn erstellen. 5. Traffic und Anfragen messen und die Themenpriorität anpassen.

Abschließende Empfehlung

Wenn du erreichbare Ziele für planbare Neukunden willst, fange bei Mindset, Website und Sprache an. Diese drei Hebel sind in Kombination das, was wir bei mad.Design immer zuerst prüfen. Mit einer klaren Homebase und verständlichem Content wird B2B Marketing messbar und steuerbar.

Wenn du magst, findest du Beispiele unserer Arbeit auf maddesign.media. Dort siehst du, wie wir Websites und Content so aufbauen, dass Anfragen entstehen.

Welche Hauptgründe führen zu schlechtem B2B-Marketing?

Drei Kernprobleme: 1) Mindset – Angst vor Investition und vor Erfolg hemmt Maßnahmen; 2) Fehlende Homebase/Struktur – keine optimierte Website oder Blog, dadurch keine planbare Lead-Generierung; 3) Zu komplexe Sprache – Fachjargon verhindert Verständnis und reduziert Anfragen.

Wie ändere ich das Mindset für planbares Wachstum im B2B-Marketing?

Akzeptiere Nachfrage als Ziel, fokussiere auf Kundenbedürfnisse statt auf Konkurrenz und plane Kapazitäten (z. B. Wartelisten, Prozesse). Kleine Experimente und Beispielrechnungen zur Kapazitätsplanung reduzieren Unsicherheit und machen Wachstum steuerbar.

Warum ist die eigene Website die wichtigste Homebase für B2B-Marketing?

Die Website ist ein kontrollierter Kanal ohne Algorithmusabhängigkeit, auf dem du Inhalte zielgerichtet platzierst und Besucher in Anfragen konvertierst. Mit einer optimierten Website lässt sich der Besucher‑zu‑Anfrage‑Ratio messen und Reichweite planbar hochskalieren.

Wie hilft ein Blog konkret bei Lead-Generierung und Sichtbarkeit?

Ein Blog beantwortet komplexe Kundenfragen, reduziert Unsicherheit im Verkaufsprozess und erhöht organische Sichtbarkeit (SEO). Er dient als Content-Basis für Podcastfolgen, Social-Posts und Videos, wodurch Inhalte mehrfach nutzbar werden.

Wie formuliere ich B2B-Kommunikation klar und verständlich?

Nutze einfache, nutzerzentrierte Sprache: benenne konkret das Problem, den Nutzen und den Ablauf. Vermeide unnötigen Fachjargon; setze psychologische Trigger (Klarheit, Vertrauen, konkrete Nutzenversprechen), um Sales-Cycles zu verkürzen.

Welche praktischen Schritte sollte ich sofort umsetzen?

Kurzcheck: 1) Website prüfen und Anfragen messbar machen; 2) Blogthemen aus Kundenfragen planen; 3) Regelmäßig Content veröffentlichen (z. B. 1 Beitrag/Monat) und als Podcast aufnehmen; 4) Inhalte für LinkedIn & Social Media repurposen; 5) Traffic und Anfragen messen und anpassen. Nutze SEO und KI‑Optimierung zur Reichweite.

Wie messe ich Erfolg und plane Personal‑/Kapazitätsbedarf?

Ermittle den Besucher‑zu‑Anfrage‑Ratio auf deiner Website und nutze Beispielrechnungen (wie viele Besucher für x Anfragen) zur Kapazitätsplanung. Tracke Conversion-Raten pro Kanal, passe Themenpriorität an und skaliere Personal oder Prozesse, wenn Nachfrage planbar steigt.

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