In dieser Folge erkläre ich, warum das größte Missverständnis bei Unternehmenswebsites ist, dass Design oder Gefallen zuerst kommen. Viel wichtiger ist eine klare Strategie: Welche Hebel hat die Website, wie messen wir Erfolg und wie optimieren wir die Conversion, damit aus Besuchern planbar Anfragen werden.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Strategie kommt vor Design: Definiere die Hebel Traffic, Conversion und Pre‑Sales bevor du über Optik sprichst.
- Conversion ist der größte Hebel: Kleine Verbesserungen in der Conversion sparen deutlich mehr Marketingkosten als reiner Trafficaufbau.
- Beantworte die Kaufphasen der Kunden online: Marktzonierung, Eignungsprüfung und Angebotsprüfung müssen jeweils klar adressiert werden.
- Hero Section und Vertrauenselemente entscheiden oft über Erfolg oder Misserfolg einer Seite.
- Websites sind Vertriebstools: messen, testen, optimieren und kontinuierlich nachsteuern.
Ich sehe häufig, dass Teams sich zuerst um Look und Meinung im internen Kreis kümmern. Man setzt sich mit einer Brandingagentur an den Tisch und fragt: Gefällt das? Stattdessen muss die Arbeit mit der Strategie beginnen: Was soll die Website wirtschaftlich erreichen und welche Hebel gibt es dafür?
Wenn du eine Website als Vertriebsinstrument verstehst, gibt es drei direkte Stellschrauben:
Diese drei Hebel hängen zusammen. Conversion-Optimierung ist oft der effizienteste Weg, weil Traffic teuer ist. Wenn du die Conversion verdoppelst, brauchst du deutlich weniger zusätzliche Besucher.
Conversion heißt: Formular abschicken. Alles, was davor passiert, muss das Vertrauen und den Nutzen so schnell und klar transportieren, dass Nutzer klicken, scrollen und das Formular absenden. Typische Bausteine:
Ein konkretes Beispiel von uns: Bei einer Sprachdienstleister‑Website (siehe dolmetscheragentur24.de) haben wir die Hero Section neu formuliert: statt unklarer Headline jetzt "Weltweit innerhalb von 24 Stunden zu Ihrem Dolmetscher", ergänzt durch "In über 180 Sprachen" und bekannte Kundenlogos wie Bayern München. Ergebnis: deutliche Steigerung der Conversion.
Im B2B durchläuft der Käufer typischerweise drei Phasen. Deine Website muss in jeder Phase spezifisch antworten.
Design ist wichtig für Vertrauen und Verständlichkeit, aber es darf nicht der Startpunkt sein. Erst Strategie, dann Inhalte, dann Design als Verstärker der Botschaft. Beispiele: Vorher Nachher Slider im Handwerk, animierte Event Videos für Verkaufsargumente, Hover Previews für Eventseiten – Design macht das Versprechen sichtbar.
Eine Website ist ein Vertriebsinstrument und gehört wie Sales Team laufend optimiert. Messgrößen, die du erfassen musst:
Wenn z. B. viele Besucher auf Referenzen klicken, diese aber veraltet sind, dann kostet das Anfragen. Optimiere Stellen mit hohem Traffic zuerst.
| Bereich | Was passiert | Welcher Wert entsteht für den Kunden |
|---|---|---|
| Produktion | Wie wird produziert beschrieben? | Verständnis für Qualität und Lieferfähigkeit |
| Vertrieb | Welche Fallbeispiele und Preise werden gezeigt? | Vergleichbarkeit und Entscheidungsgrundlage |
| Leistungserbringung | Wie sieht der Ablauf nach Kauf aus? | Sicherheit und Erwartungsmanagement |
Fülle diese Tabelle für alle relevanten Unternehmensbereiche. Ergänze jeweils: Was ist unser kommunizierter Nutzen, was unterscheidet uns vom Wettbewerb und welche Beweise haben wir dafür?
Websites, die diese Reihenfolge einhalten, generieren deutlich mehr Anfragen. Das ist keine Designfrage, sondern eine Vertriebsfrage.
Wenn du mehr Beispiele aus unserem Agenturalltag willst, findest du Referenzen und Projekte auf maddesign.media. Bis bald, dein Freddy.
Weitere aktuelle Folgen
In jeder Website schlummert eine Menge Potential! Vereinbare jetzt eine kostenlose, unverbindliche Beratung mit uns und lass' Deine Mitbewerber alt aussehen!

Dutzende zufriedene Kunden seit 2017
.
.
.