Das Wichtigste auf einen Blick:
- Saubere Architektur ist wichtiger als schneller Code: KI kann bauen aber nur eine belastbare Struktur skaliert mit Features und sensiblen Daten.
- KI enabled Workflows funktionieren am besten mit kleinen modularen Dateien und einer Memory Layer die das Team prägt.
- Ein kurzer CTO Level Review reicht oft aus um Qualität sicherzustellen und hohe Geschwindigkeit zu erlauben.
- Viele Prototypen bauen ist hilfreich; die wirkliche Herausforderung ist die Vermarktung und das Netzwerk vor dem Launch.
In dieser Folge spreche ich aus meiner Sicht über den Wandel in der Softwareentwicklung durch KI, wie ich bei mad.Design und für eigene Projekte mit Agenten und Tools wie Cursor arbeite und welche organisatorischen und technischen Regeln für stabile, skalierbare Produkte nötig sind. Du bekommst konkrete Beispiele aus meinem Alltag und klare Empfehlungen, wie Du KI sinnvoll in Entwicklungsprozesse integrierst.
Geld verdienen kann irgendwann jeder. Die echte Herausforderung ist, dass das Produkt auch dann noch funktioniert, wenn es wächst, Bugfixes anstehen oder sensible Daten verarbeitet werden. Billiger Code bringt kurzfristig Ergebnisse, führt aber langfristig zu brüchigen Systemen.
Ich nutze Agenten und Tools wie Cursor, um die Entwicklungsarbeit großteils erstellen zu lassen. Das ermöglicht mir, in kurzer Zeit viele kleine, nutzbare Produkte zu produzieren. Entscheidend ist der Prozess vor und nach der Codegenerierung.
Ich habe meinem Team vor einem Jahr die Aufgabe gegeben, agentisch zu arbeiten. Ergebnis: ich kann heute zwei bis drei Produkte pro Tag in der beschriebenen Größenordnung produzieren. Insgesamt sind so in zwölf Monaten 102 Projekte entstanden.
Ein konkretes Beispiel aus der Folge: Ich beschreibe ein Tool zum Linkaufbau das ich gerade entwickle. Die Idee zeigt, wie Produktlogik, Daten und KI zusammenkommen müssen.
Ich mache Code Reviews eher auf Head of Development Ebene als als nerdiger Developer. Das heißt: eher strukturelle Checks als Stilfragen. Eine Viertelstunde Review kann oft genügen, um zu entscheiden ob ein Build durchgeht.
Produzieren ist die eine Sache. Die schwerere ist, das Produkt in den Markt zu bringen. Dafür brauchst Du früh ein Network, Automatisierung für Reachout und Lokalisierung deiner Kommunikation.
Ich habe mit Wiki Projekten wie Radmarkt und einem SEO Wiki bei cod.de experimentiert. Massiver KI Content rankt 2026 sehr gut wenn die Technik stimmt. Das wirft neue Fragen zur Skalierung von Domains und Monetarisierung auf.
Beispiele und Erkenntnisse:
Die Rollen in der IT müssen sich ändern. Nicht weil Entwickler überflüssig werden, sondern weil die Zusammenarbeit neu gedacht werden muss. Weniger lineare Aufmerksamkeit auf Low Level Tasks und mehr Fokus auf Architektur, Governance und Prompt Engineering.
Ich finde die aktuellen Möglichkeiten aufregend. Wir können heute in Tagen Dinge bauen die früher Monate gebraucht hätten. Wichtig ist, dass wir Architektur, Teamrollen und Vermarktung nicht vernachlässigen. Wenn Du zu diesen Themen mit mir in Austausch gehen willst, connecte Dich gerne auf LinkedIn.
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