Das Wichtigste auf einen Blick:
- Nutze die Webseite als zentrale Anlaufstelle: sie muss in Sekunden Vertrauen aufbauen und Anfragen ermöglichen.
- Denke in der Kundenreise: Marktzondierung, Eignungsprüfung, Angebotsprüfung erfordern unterschiedliche Inhalte.
- Bezahlte und unbezahlte Kanäle sind selten kostenlos. Berücksichtige Gehaltskosten und Opportunitätskosten.
- Die 3-Sekunden-Regel entscheidet über Aufmerksamkeit. Der Einstieg muss das Problem klar adressieren.
- Starte mit Analyse und datengetriebenen Tests: Marken-Suchvolumen, Besucherfluss und Konversionsraten pro Plattform messen.
In dieser Folge reflektiere ich, Freddy von mad.Design, was ich seit meiner ersten Saison des Podcasts über Online-Marketing gelernt habe. Ich erkläre, warum Empfehlungsgeschäft nicht planbar ist, welche Rolle die eigene Webseite spielt und wie du Strategie, Analyse und Content so verbindest, dass Sichtbarkeit in qualifizierte Anfragen übergeht.
Empfehlungen sind wertvoll, aber per Definition nicht planbar. Mein Ziel ist, Unternehmen weniger abhängig von Empfehlungen zu machen. Dafür braucht es systematisches Marketing, das Reichweite erzeugt und Vertrauen aufbaut. Aus meiner Arbeit bei mad.Design weiß ich: Unternehmen, die nur auf Empfehlungen setzen, verschenken langfristiges Wachstumspotenzial.
Unbezahlte Kanäle sind selten kostenlos. Interne Mitarbeiter, die Content erstellen und Kanäle betreuen, kosten Zeit und Geld. Externe Agenturen sind sichtbar teuerer, aber intern laufende Kosten werden oft nicht eingerechnet. Berücksichtige diese Opportunitätskosten, wenn du Entscheidungen triffst.
Bevor du Taktiken wählst, empfehle ich eine Bestandsaufnahme. Wichtige Fragen sind:
Die Webseite ist der Ort, an dem Anfragen eingehen. Deshalb muss sie Antworten auf die wichtigsten Entscheiderfragen liefern. Wenn Besucher von LinkedIn, Google oder YouTube kommen, müssen sie in kurzer Zeit den Wert deines Angebots verstehen und wissen, wie der nächste Schritt aussieht.
| Phase | Ziel des Besuchers | Welche Inhalte du brauchst |
|---|---|---|
| Marktzondierung | Problem erkennen und Lösungsoptionen kennenlernen | Breite Inhalte wie Erklärvideos und Artikel, die das Ziel adressieren |
| Eignungsprüfung | Methode auswählen | Inhalte zur Methode, Case Studies und Hinweise zur Umsetzung |
| Angebotsprüfung | Anbieter vergleichen und entscheiden | Detailseiten, Referenzen, Ablauf, Preise und Kontaktmöglichkeiten |
Der Content muss jeweils eines leisten: das Ergebnis versprechen, die Methode erklären und dich als die beste Umsetzungspartnerin oder den besten Umsetzungspartner positionieren.
Online entscheidet die Aufmerksamkeit oft in ersten drei Sekunden. Ob Text, Video oder Anzeige, der Einstieg muss sofort ein Problem benennen und Neugier wecken. In Ads misst man die Thumb Stop Rate. Bei organischem Content gilt das gleiche Prinzip: eng eingrenzen, Spannung erzeugen, dann vertiefen.
Aus unseren Agenturerfahrungen sehe ich oft dieselben Fehler: keine Berücksichtigung interner Kosten, zu wenig Fokus auf die Kundenreise und fehlende Messung der Einstiegsperformance. Bei mad.Design konzentrieren wir uns auf Webpräsenzen, die Anfragen ermöglichen und langfristig Trafficwert aufbauen. Ich habe den Podcast seit 2021 und viele Fälle begleitet, wodurch sich diese Prinzipien immer wieder bestätigen.
Kurz zusammengefasst: Analysiere zuerst, baue die Webseite zur Conversionzentrale aus, produziere Inhalte passend zur Kundenreise und achte auf die 3-Sekunden-Regel. Berücksichtige stets interne Kosten und messe, um datengetrieben zu optimieren.
Wenn du möchtest, kannst du mehr über meine Arbeit bei mad.Design lesen: maddesign.media. Mehr Infos zum Podcast findest du unter omlg.de.
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