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23. Februar 2026

[VIDEO] 98% der Unternehmenswebsites machen diesen Fehler

Freddy Braun - mad.Design GmbH
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In dieser Folge erkläre ich, warum das größte Missverständnis bei Unternehmenswebsites ist, dass Design oder Gefallen zuerst kommen. Viel wichtiger ist eine klare Strategie: Welche Hebel hat die Website, wie messen wir Erfolg und wie optimieren wir die Conversion, damit aus Besuchern planbar Anfragen werden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Strategie kommt vor Design: Definiere die Hebel Traffic, Conversion und Pre‑Sales bevor du über Optik sprichst.
  • Conversion ist der größte Hebel: Kleine Verbesserungen in der Conversion sparen deutlich mehr Marketingkosten als reiner Trafficaufbau.
  • Beantworte die Kaufphasen der Kunden online: Marktzonierung, Eignungsprüfung und Angebotsprüfung müssen jeweils klar adressiert werden.
  • Hero Section und Vertrauenselemente entscheiden oft über Erfolg oder Misserfolg einer Seite.
  • Websites sind Vertriebstools: messen, testen, optimieren und kontinuierlich nachsteuern.

Warum die übliche Herangehensweise scheitert

Ich sehe häufig, dass Teams sich zuerst um Look und Meinung im internen Kreis kümmern. Man setzt sich mit einer Brandingagentur an den Tisch und fragt: Gefällt das? Stattdessen muss die Arbeit mit der Strategie beginnen: Was soll die Website wirtschaftlich erreichen und welche Hebel gibt es dafür?

Die drei Hebel einer Website

Wenn du eine Website als Vertriebsinstrument verstehst, gibt es drei direkte Stellschrauben:

  • Traffic – Wie viele Besucher kommen auf die Seite?
  • Conversion – Wie viele Besucher senden ein Formular ab oder kaufen?
  • Pre Sales – Was passiert nach der Anfrage? (Beratung, Termine, Follow Up)

Diese drei Hebel hängen zusammen. Conversion-Optimierung ist oft der effizienteste Weg, weil Traffic teuer ist. Wenn du die Conversion verdoppelst, brauchst du deutlich weniger zusätzliche Besucher.

Ziele einer Website und daraus folgende Formate

  • Idee testen – reicht eine einfache Landingpage, E‑Mail Signup oder Vorbestellung.
  • Adminarbeit reduzieren – Terminbuchung, Automatisierung, Orderprozesse auf einer schlanken Seite.
  • Kunden gewinnen – komplette Website mit klarer Conversion Journey und Pre‑Sales Prozess.

Conversion optimieren Praxis

Conversion heißt: Formular abschicken. Alles, was davor passiert, muss das Vertrauen und den Nutzen so schnell und klar transportieren, dass Nutzer klicken, scrollen und das Formular absenden. Typische Bausteine:

  • Klare Hero Section die in Sekunden erklärt, was du anbietest und für wen.
  • Trust Elemente wie Kundenlogos, Testimonials, Awards oder Fallzahlen.
  • Direkte Beantwortung typischer Einwände und Fragen.
  • Filter, Produktkategorien oder interaktive Elemente, um Relevanz zu schaffen.

Ein konkretes Beispiel von uns: Bei einer Sprachdienstleister‑Website (siehe dolmetscheragentur24.de) haben wir die Hero Section neu formuliert: statt unklarer Headline jetzt "Weltweit innerhalb von 24 Stunden zu Ihrem Dolmetscher", ergänzt durch "In über 180 Sprachen" und bekannte Kundenlogos wie Bayern München. Ergebnis: deutliche Steigerung der Conversion.

Kaufphasen im B2B und die Inhalte, die jede Phase braucht

Im B2B durchläuft der Käufer typischerweise drei Phasen. Deine Website muss in jeder Phase spezifisch antworten.

  • Marktzonierung – Ich suche Lösungen, noch unsicher welche. Zeige klar den Benefit und warum dein Lösungsansatz relevant ist.
  • Eignungsprüfung – Ich habe einen Lösungsansatz gewählt. Zeige Referenzen, Case Studies, Team, Expertise.
  • Angebotsprüfung – Ich vergleiche Konditionen. Zeige Leistungen, Preisbestandteile, Vertragsbedingungen und vermeide Überraschungen wie Knebelverträge.

Design ist unterstützend nicht zentral

Design ist wichtig für Vertrauen und Verständlichkeit, aber es darf nicht der Startpunkt sein. Erst Strategie, dann Inhalte, dann Design als Verstärker der Botschaft. Beispiele: Vorher Nachher Slider im Handwerk, animierte Event Videos für Verkaufsargumente, Hover Previews für Eventseiten – Design macht das Versprechen sichtbar.

Messen, testen und kontinuierlich optimieren

Eine Website ist ein Vertriebsinstrument und gehört wie Sales Team laufend optimiert. Messgrößen, die du erfassen musst:

  • Besucherzahl insgesamt und nach Quelle
  • Anfragen nach Quelle
  • Conversion Rate
  • Verweildauer und Scrolltiefe (Hero Section ist am wichtigsten)
  • Seitenpfad und Nutzerfluss

Wenn z. B. viele Besucher auf Referenzen klicken, diese aber veraltet sind, dann kostet das Anfragen. Optimiere Stellen mit hohem Traffic zuerst.

Praktische Audit Vorlage

Bereich Was passiert Welcher Wert entsteht für den Kunden
Produktion Wie wird produziert beschrieben? Verständnis für Qualität und Lieferfähigkeit
Vertrieb Welche Fallbeispiele und Preise werden gezeigt? Vergleichbarkeit und Entscheidungsgrundlage
Leistungserbringung Wie sieht der Ablauf nach Kauf aus? Sicherheit und Erwartungsmanagement

Fülle diese Tabelle für alle relevanten Unternehmensbereiche. Ergänze jeweils: Was ist unser kommunizierter Nutzen, was unterscheidet uns vom Wettbewerb und welche Beweise haben wir dafür?

Konkrete To Dos für eine Website Optimierung

  • Starte mit einer einfachen Hypothese: Woher kommen die besten Besucher und was fehlt ihnen, um anzufragen?
  • Überarbeite die Hero Section: klares Angebot, konkreter Nutzen, Social Proof.
  • Antworten auf Kaufinformationen in drei Schritten sichtbar machen.
  • Messinstrumente einbauen und nach Trafficquelle segmentieren.
  • Iterativ testen: kleine Änderungen an Conversion relevanten Elementen messen.

Websites, die diese Reihenfolge einhalten, generieren deutlich mehr Anfragen. Das ist keine Designfrage, sondern eine Vertriebsfrage.

Wenn du mehr Beispiele aus unserem Agenturalltag willst, findest du Referenzen und Projekte auf maddesign.media. Bis bald, dein Freddy.

Warum kommt Strategie vor Design bei Unternehmenswebsites?

Weil eine Website primär Vertriebs- und Marketingziele erfüllen muss: Traffic, Conversion und Pre‑Sales. Ohne definierte Ziele und Hebel entsteht zwar ein schönes Design, aber keine planbare Nachfrage oder messbarer Geschäftserfolg. Strategie legt fest, welche Inhalte, CTAs und Messgrößen nötig sind, das Design verstärkt danach nur die Botschaft.

Welche drei Hebel beeinflussen die Wirksamkeit einer Website?

Die drei direkten Hebel sind: 1) Traffic – Anzahl und Qualität der Besucher, 2) Conversion – Anteil der Besucher, die ein Formular absenden oder kaufen, 3) Pre‑Sales – Nachbearbeitung wie Beratung, Termine und Follow‑Up. Diese Hebel sind verbunden; Conversion‑Optimierung ist oft der effizienteste Weg, weil sie Marketingkosten stärker reduziert als reiner Trafficaufbau.

Wie verbessere ich die Conversion meiner Website?

Konzentriere dich auf klare Nutzenkommunikation und Vertrauen: prägnante Hero‑Section, starke Social Proof‑Elemente (Kundenlogos, Testimonials, Case Studies), direkte Antworten auf Einwände und einfache, relevante Formulare. Teste kleine Änderungen iterativ, messe die Conversion nach Trafficquelle und optimiere zuerst Seiten mit hohem Besuchervolumen.

Was gehört in die Hero Section und welche Vertrauenselemente sind wichtig?

Die Hero Section muss in Sekunden vermitteln, was du anbietest, für wen und welchen konkreten Nutzen (z. B. "Weltweit innerhalb von 24 Stunden zu Ihrem Dolmetscher"). Ergänze sichtbare Vertrauenselemente wie bekannte Kundenlogos, aussagekräftige Testimonials, Awards oder Fallzahlen, damit Besucher schnell Relevanz und Glaubwürdigkeit einschätzen können.

Wie sollte eine Website die B2B‑Kaufphasen adressieren?

Beantworte jede Phase gezielt: Marktzonierung – klarer Benefit und Problemlösung; Eignungsprüfung – Referenzen, Case Studies, Team und Expertise; Angebotsprüfung – detaillierte Leistungen, Preisbestandteile und Vertragsbedingungen ohne Überraschungen. Gliedere Inhalte so, dass Besucher je nach Phase schnell zur passenden Information und zum Kontakt geführt werden.

Welche Kennzahlen muss ich messen, um die Website als Vertriebsinstrument zu steuern?

Messe Besucherzahlen gesamt und nach Quelle, Anfragen/Leads nach Quelle, Conversion Rate, Verweildauer und Scrolltiefe (insbesondere Hero), sowie Seitenpfade und Nutzerfluss. Segmentiere nach Trafficquelle, priorisiere Seiten mit hohem Traffic und niedriger Conversion und leite daraus konkrete Tests ab.

Welche ersten Schritte umfasst ein praktisches Website‑Audit?

Erstelle Hypothesen: Woher kommen die besten Besucher und was fehlt ihnen zur Anfrage? Prüfe Hero‑Message, CTAs, Social Proof und ob Kaufinformationen für die drei B2B‑Phasen vorhanden sind. Erfasse die genannten Kennzahlen, priorisiere hoch frequentierte Schwachstellen und plane iterative Tests mit messbaren Zielen.

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