Das Wichtigste auf einen Blick:
- Konkurrenz ist ein Indikator für Nachfrage und damit oft ein gutes Zeichen für deinen Markt.
- Wichtig ist nicht das Kopieren, sondern die Differenzierung durch eigene Perspektive und bessere Ausführung.
- Ein Mix aus bekannten Elementen und einer neuen Herangehensweise ist realistisch und sinnvoll.
- Praktische Übung: Erstelle eine Liste mit 3 bis 5 Konkurrenten und analysiere Kanäle, Produkte und Chancen zur Differenzierung.
In dieser Folge spreche ich über Konkurrenz: warum sie weder nur positiv noch nur negativ ist, wie du Wettbewerber richtig analysierst und wie du dich gezielt abhebst. Ich gebe eine konkrete Übung an die Hand, mit der du Marktnachfrage prüfst und Differenzierungsansätze entwickelst.
Viele Gründer fragen sich, ob es sich noch lohnt, ein Produkt zu starten, wenn es bereits Anbieter im Markt gibt. Meine Perspektive: Konkurrenz bedeutet nicht, dass niemand mehr Platz für dich ist. Anders als im Sport ist Geschäft kein Nullsummenspiel. Wenn du mit deinem Angebot gewinnst, heißt das nicht zwangsläufig, dass andere verlieren.
Existierende Wettbewerber zeigen, dass es eine Nachfrage gibt. Wenn mehrere Firmen ähnliche Leistungen anbieten, ist das meist ein Zeichen dafür, dass der Markt funktioniert und Kunden vorhanden sind. Das reduziert das Risiko, in ein Produkt ohne Bedarf zu investieren.
Problematisch wird Konkurrenz, wenn du versuchst, andere 1:1 nachzumachen. Wer kopiert, liefert selten ein eigenes Wertangebot und bleibt damit unsichtbar. Typische Folgen sind niedrige Marge, schlechtere Wahrnehmung und fehlende Kundenbindung.
Die beste Strategie ist eine Mischung: nutze bestehende Markterkenntnisse, kombiniere bekannte Ansätze mit deiner eigenen Perspektive und fokussiere dich auf bessere Ausführung. Differenzierung kann durch Positionierung, Zielgruppenausrichtung, Produktformat, Servicequalität oder Markenstimme kommen.
Ich schlage eine einfache, sofort umsetzbare Übung vor. Du brauchst nur Papier und Stift oder dein bevorzugtes Textprogramm.
Mehr zu meiner Agentur findest du auf maddesign.media.
Konkurrenz ist ein wichtiges Signal für Marktrelevanz. Nutze Wettbewerberanalyse nicht, um dich entmutigen zu lassen, sondern um Chancen zur Differenzierung zu finden. Starte heute mit der Konkurrentenliste, identifiziere 1–2 konkrete Punkte, die du besser oder anders machen wirst, und fokussiere die Umsetzung.
Existierende Wettbewerber zeigen, dass Kunden für ein Angebot bezahlen oder Interesse haben. Mehr Anbieter bedeuten meist funktionierende Nachfrage, niedrigeren Validierungsaufwand und geringeres Risiko, in einen nicht existenten Markt zu investieren.
Ja. Markt ist selten Nullsummenspiel; du kannst neben bestehenden Anbietern Erfolg haben, wenn du dich klar unterscheidest oder besser ausführst. Entscheidend sind Positionierung, Zielgruppe, Format und Ausführungsqualität, nicht allein die Neuheit des Geschäftsmodells.
Typische Fehler: 1) Eins-zu-eins-Kopieren statt eigener Perspektive, 2) Fokus nur auf Preis statt auf Wert, 3) Ignorieren von Nutzererfahrung und Service, 4) keine konkreten Differenzierungsmaßnahmen aus der Analyse abzuleiten.
Nutze Hebel wie klare Positionierung, spezifische Zielgruppenausrichtung, anderes Produktformat oder Pricing, bessere Nutzererfahrung und überlegenen Kundenservice. Oft reicht bessere Ausführung und eine klar kommunizierte Unique Value Proposition (USP).
Notiere 3–5 direkte Konkurrenten mit Firmenname, Webseite und Social-Accounts. Analysiere zu jedem: Produkte, Kanäle, was gut/schlecht läuft und wie du es anders machen würdest. Leite daraus 1–2 konkrete Differenzierungsideen ab.
Achte auf sichtbare Signale wie aktive Kundenkommunikation, Produkte mit klaren Formaten, Social-Proof (Reviews, Follower) und Lücken in Angebot oder Service. Diese Lücken sind Ansatzpunkte für Nischen, bessere Positionierung oder neues Produktformat.
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