“Mobile First” oder “Für Mobilgeräte optimiert” schon mal gehört?
Vergiss es direkt wieder.
Denn zumindest für B2B Unternehmen ist das zu kurz gedacht.
Klingt nach einer steilen These? Für unseren strategischen Ansatz wurden wir bereits mit dem Deutschen Agenturpreis und dem German Web Award ausgezeichnet. Unsere Kunden erhalten nach der Zusammenarbeit mehr Anfragen über Mobilgeräte als zuvor.
Ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Vor 15 Jahren war die Sache noch einfach. Websites wurden vom Desktop genutzt. Mobil war eine Randerscheinung: 2011 kamen nur 6% der Besucher per Smartphone.
Heute sieht die Realität anders aus. Smartphones sind allgegenwärtig. Daher liest man oft: „Mobile first”. Doch was dabei ignoriert wird:
Mobile Nutzung ist kontextabhängig. Es macht einen Unterschied, ob jemand:
Das sollte besonders B2B Unternehmen zu denken geben.
Denn geschäftliche Entscheidungen finden weiterhin meist per Desktop statt.
So auch bei unserem Kunden Ergo-Line, ein Hersteller für ergonomische Arbeitsplatzsysteme:
Während 2025 weltweit 62% aller Besucher über die responsive Website kamen, waren es bei Ergo-Line nur 36%. Und das ist keine Ausnahme.
Im B2B ist mobile Nutzung oft nur ergänzend, nicht ersetzend. Sie dient dem ersten Kontakt, der Orientierung oder dem Wiederfinden von Informationen, aber selten einer tiefen Recherche oder der finalen Entscheidung.
Für die meisten B2B Unternehmen gilt daher “Desktop first”. In diesem Video erfährst du, wie du das konkret umsetzt:
Sollte die responsive Version deswegen übergegangen werden?
Natürlich nicht.
Doch der Fokus ist ein anderer: Es geht um Orientierungshilfe statt Detailtiefe.
Ein Fehler den Unternehmen bei der responsiven Website sehr häufig machen:
Desktop Inhalte werden einfach 1:1 auf das Smartphone übertragen.
Aber “alles übereinander stapeln” ist keine Lösung. Die Folgen davon sind endloses Scrollen, fehlende Orientierung und überladene Seiten.
Mobile Nutzer sind oft zwischen Terminen, haben wenig Zeit und begrenzte Aufmerksamkeit.
Ziel ist, mit weniger Platz das Angebot genauso überzeugend und intuitiv zu präsentieren wie auf großen Bildschirmen.
Doch einfache Checklisten für Responsive Websites kratzen dabei nur an der Oberfläche.
Denn Standard Tipps wie schnelle Ladezeiten, klare Hierarchie oder andere Schriftgrößen sind zwar wichtig - aber nur die halbe Wahrheit.
Ein überzeugendes responsives Design ist von Website zu Website verschieden.
Ein paar Beispiele unserer Arbeit:
Für unseren Kunden ecargoandmore.de sind Produkte seitlich scrollbar. Bei ergo-line.de haben wir einfache Filterfunktionen für rasche Orientierung integriert und bei damian-richter.com liefert ein Chatbot schnelle Antworten auf brennende Fragen.
Das bedeutet nicht, dass jede Seite Filterfunktionen oder einen Chatbot braucht. Aber es zeigt, wie individuell eine überzeugende responsive Website ist.
Probiere es selbst aus: Stell dir vor, du bist Besucher auf eurer mobilen Seite: Wo ist es zu kompliziert? Zu lang? Wo kann man etwas vereinfachen? Auch eine Heatmap kann Schwächen zeigen und verraten, wo Nutzer abspringen.

Es gibt nicht “die Lösung”, sondern es geht darum, mit Zielgruppenverständnis herauszufinden, welche Hebel auf der Website den größten Effekt erzielen.
Bei der responsiven Website ist der Fokus nicht das Design. Ziel ist es, die Nutzung auf einem kleinen Bildschirm möglichst überzeugend und intuitiv zu halten.
Was der beste Weg dafür ist, unterscheidet sich von Website zu Website. Versetze dich in deine Zielgruppe hinein und nutze die Seite als wärst du selbst der Kunde.
Standard Checklisten sind hilfreich und bieten erste Anhaltspunkte. Aber eine gute mobile Seite muss für jedes Unternehmen individuell entwickelt werden.
Falls du dir dabei Unterstützung wünschst, sprich mit uns.
Als mehrfach ausgezeichnete Agentur helfen wir B2B Unternehmen, ihr Angebot überzeugend und intuitiv online zu präsentieren - auch mobil.


mad.Design ist Deine Fullstack Webentwicklung für Webseiten und Onlineshops, die verkaufen.

.
.
.