Mit passivem Einkommen reich werden? 5 Ideen für Deine Website

4. März 2019

Wenn Du mit dem Gedanken, über das Internet Geld zu verdienen, liebäugelst oder Deinem bestehenden Unternehmen einen zusätzlichen Vertriebskanal hinzufügen möchtest, dann ist der folgende Beitrag für Dich. Darin schauen wir uns an, was das Internet aus Unternehmersicht so attraktiv macht und wie Du dieselben Prinzipen, Strategien und Ideen, die erfolgreiche (online) Unternehmen seit Jahren enorm erfolgreich nutzen, auch für Dich anwenden kannst.

Übrigens: Diesen Beitrag gibt es auch im Audio-Format in unserem Podcast.

Was ist passives Einkommen und was ist daran so attraktiv? 

Denk’ für einen Moment an die Arbeitswelt und die Situation der meisten Angestellten. Ein Angestellter oder eine Angestellte wird pro Stunde bezahlt. Der Stundensatz mal die monatliche Arbeitszeit minus Steuern und Abgaben entspricht dem, was ein Angestellter oder eine Angestellte pro Monat zur Verfügung hat. Auch wenn sich dieser Betrag von Job zu Job unterscheidet — die Art und Weise, wie dieser Betrag zustande kommt, ist immer die gleiche:

Zeit im Tausch gegen Geld.

Dass die Zeit mancher Menschen vom Markt als wertvoller eingestuft wird, als die anderer und, dass es Menschen gibt, die sich in ihrem Angestellten-Verhältnis wohlfühlen und Spaß bei der Arbeit haben, versteht sich von selbst. Mir geht es in diesem Beitrag nicht darum, den traditionellen Weg, für den sich die meisten Menschen entscheiden (Schule, Studium, Job, Rente), zu missachten und, wie viele „Business Coaches“ (die ihre Nase zu lange in Robert Kiyosaki Bücher gesteckt haben), als Hamsterrad zu bezeichnen.

Mir geht es in diesem Beitrag einzig und allein darum, eine wesentliche und nicht zu unterschätzende Eigenschaft dieses Verhältnisses aufzuzeigen: Sie ist nicht skalierbar. Wir alle haben 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Manche bauen damit ein Imperium, andere schaffen es nicht über den Mindestlohn hinaus. Erstere sind meist die Menschen, die sich auf einen der powervollsten Hebel stützen, den wir im Berufsleben zur Verfügung haben: Passives Einkommen.

Im Kern bedeutet passives Einkommen nichts anderes, als die Trennung von Zeit und Lohn. Wer sein Geld passiv verdient, muss nicht zwingend an der Transaktion beteiligt sein und wird auch nicht nach Stunden bezahlt. Wer sein Geld passiv verdient, kreiert etwas, das Teil eines Systems ist und als solcher automatisiert werden kann. Ein ideales Beispiel dafür sind J.K. Rowlings Harry Potter Bücher.

Rowling muss ein Buch nicht jedes Mal neu schreiben, wenn ein zusätzlicher Kunde beim Verlag anklopft. Wer als Dienstleister jedoch nach Stunden bezahlt wird, muss seine Dienstleistung immer und immer wieder durchführen, wenn ein zusätzlicher Kunde vor der Tür steht. Das stellt es Rowling frei, an einem beliebigen Mittwoch morgen auszuschlafen oder an ihrem nächsten Projekt zu arbeiten.​

Passives Einkommen zeichnet sich durch die einmalige Kreation eines Produktes aus, welches dann als Teil eines Systems automatisiert verkauft werden kann. Das war bis vor einigen Jahren alles andere als leicht.

Wer Mittwochs länger im Bett bleiben und dabei trotzdem Geld verdienen wollte, musste andere für sich arbeiten lassen oder sein Geld clever investiert haben. Beidem ging eine enorme Portion Einsatz und Aufwand voraus. Zwar baut sich auch heutzutage kein System, das den automatisierten Verkauf von Produkten möglich macht, von heute auf morgen, geschweige denn ohne Einsatz und Aufwand, doch das Internet ermöglicht uns Zugang zu völlig neuen Möglichkeiten.

Damit kannst Du im Netz Geld verdienen…

Im Prinzip lässt sich alles, das wir nur einmal kreieren, mehrfach und automatisiert verkaufen. Von eBooks und Software über Videokurse, Abonnements oder Mitgliedschaften bis hin zu physischen Produkten, wie T-Shirts, CDs oder Autoteilen ist mittlerweile so gut wie alles möglich. Zwar ist der automatisierte Verkauf von Kursen oder eBooks deutlich leichter, als der von T-Shirts oder Autoteilen, doch mit dem richtigen System funktioniert auch das reibungslos.​

Viele Logistik-Unternehmen bieten uns die Möglichkeit, unsere Produkte zu lagern und direkt nach der Bestellung zu versenden — ohne dass wir am Prozess beteiligt sind. Das beste und wahrscheinlich bekannteste Beispiel dafür ist der Versandriese Amazon.

Amazon bietet nicht nur unbekannteren Autoren durch ihren print on demand service und ihre riesige Auswahl an eBooks im Kindle Store eine Plattform, sondern lagert und verschickt auch physische Produkte. Der Nachteil dabei:

Physische Produkte müssen zunächst produziert werden. Dabei entstehen meist mehr Kosten, als bei einem digitalen Produkt. Wer eine App kreiert, programmiert meist auf einem Laptop, den er/sie ohnehin schon besitzt und zahlt allerhöchsten etwas Geld für einen Designer. Wer ein eBook schreibt, hat alles, was er/sie braucht auf seinem/ihren Laptop und kann sich dank do-it-yourself Design Plattformen, wie canva.com, sogar den Designer fürs Cover sparen.

Auch im Falle von Videos halten sich die Kosten mehr als im Rahmen. Die Kameras moderner Smartphones sind fürs erste mehr als genug. 300€ in ein Videoschnitt-Programm, wie Final Cut Pro, investiert und los geht’s.​

Ich hoffe, Du siehst mittlerweile, warum das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Automatisierung so vielversprechend sind. Wer sein Produkt nur einmal kreieren muss, kann sich auf neue Projekte, das Marketing oder die eigene Weiterbildung konzentrieren. Wer zumindest einen Teil seines Unternehmens auf diese Weise automatisiert, hat mehr Zeit, die sich in das Wachstum des Unternehmens stecken lässt. Zeit, die ansonsten im Tagesgeschäft untergegangen wäre.​

Mit Webseiten Werbung reich werden?

Werbung ist mittlerweile überall im Netz zu finden, denn Werbung ist ein durchaus interessantes Geschäftsmodell. Zieht eine Website genug Klicks und Nutzer an, können die Betreiber der Seite Flächen darauf an Werbetreibende verkaufen.

Der Vorteil: Werbung ist ein simples Geschäftsmodell. Mit Google Adsense lässt sich schon in kurzer Zeit eine gesamte Website mit Werbung zukleistern.

So funktioniert’s: Firmen schalten bei Google Werbung, um ihre Reichweite zu erhöhen. Google gibt einen Teil der Einnahmen an die Webseiten, auf denen die jeweilige Werbung angezeigt wird, weiter. Pro Klick oder Impression klingelt es in der Kasse der Webseitenbetreiber.

Der Nachteil: Wer mit Werbung ernsthaft Geld verdienen möchte, muss eine Menge Nutzer anziehen. Wer erst am Anfang steht und erst ein paar hundert Besucher im Monat auf die eigene Seite lockt, braucht über Werbung als Geschäftsmodell noch nicht nachzudenken. Zudem solltest Du beachten, dass Du mit Werbung an der Angel eines anderen hängst. Nur Du bestimmst, wie viel Deine eigenen Produkte kosten. Wie viel Geld Du für eine bestimmte Anzeige erhältst und, ob der Werbetreibende auch in 3, 6 oder 12 Monaten bei Dir werben will und kann, ist nicht zu 100% sicher.​

Selbstverständlich gibt es dann noch den Aspekt der Wahrnehmung. Wer die eigenen Produkte über seine Seite verkaufen will und via Werbung allerlei andere Produkte bewirbt, wird unter Umständen unglaubwürdig oder verwirrt manchen Nutzer. Unabhängig davon, was mancher Experte meint, ich finde: Bunte, blinkende, flackernde Anzeigen stören das Nutzererlebnis.​

Doch egal ob Du Dich für oder gegen Werbung auf Deiner Website entscheidest: Das Internet bietet immens viele Möglichkeiten für passives Einkommen. Haben wir uns einmal vom direkten Verkaufsprozess losgelöst, können wir doppelt so viel Zeit und Energie ins Marketing stecken und unsere Website in ein echtes, profitables und skalierbares Unternehmen verwandeln.

Das ist wichtig:

  • Ein Produkt, das wir einmal kreieren und später beliebig oft automatisiert verkaufen können, füllt unser Konto mit passivem Einkommen
  • Mithilfe des Internets und der eigenen Website lässt sich passives Einkommen so einfach, wie noch nie generieren
  • Beispiele für Produkte, die wir einmal kreieren und später beliebig oft verkaufen können, sind: Apps, Software, eBooks, Videokurse oder Forums-Mitgliedschaften

Woher weiß ich, welches Geschäftsmodell für meine Webseite das richtige ist? Woher weiß ich, welches Produkt ich kreieren soll? Wie finde ich eine Idee für meine Website? Fragen, wie diese, kläre ich in Teil 2 der mad.Design Website Starter Serie, welchen Du hier findest. Klick’ Dich am besten direkt rein!

Über den Autor

Freddy Braun

Freddy ist einer der mad.Design Gründer. Freddy hat in den USA studiert und leitet mittlerweile 3 Firmen in unterschiedlichen Branchen. Im Blog informiert er Dich über Neuigkeiten aus der Marketing- und online Business Welt.

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  • Małgorzata Wittneben sagt:

    Danke euch für so viele und wertvollen Informationen. Ich bin grade am Start mit der Affiliate Marketing und deshalb schätze ich die genauen Tipps von euch. Danke!

  • Colin sagt:

    Super Beitrag 🙂

    Passive Einkommen sind genial und für mich persönlich Notwendig um sich seine Zukunft abzusichern.

    Was ich aber auch sehr wichtig finde ist, dass man sich nicht nur auf eine einzelne Einkommensquelle fixiert. Mann sollte sich verschiedene aussuchen mit dem klaren Ziel wo man sich in der Zukunft sieht.

    Den Erfolg ist keine Glücksache.

    Affiliate Marketing eignet isch perfekt für den Einstieg um sich ein passives bzw. den erste passiven Einkommensstrom zu generieren.

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