So findest Du Deine online Business Idee

3. Februar 2019

Wenn Du mit dem Gedanken, über das Internet Geld zu verdienen, liebäugelst oder Deinem bestehenden Unternehmen einen zusätzlichen Vertriebskanal hinzufügen möchtest, dann ist der folgende Beitrag für Dich. Darin klären wir eine der wichtigsten Fragen, die wir uns am Anfang alle stellen: Wo fange ich an und wie zur Hölle finde ich meine Idee?

Im Beitrag lernst Du 3 Dinge:

  • Wie Du Deine Idee findest
  • Warum Deine Idee nicht alles ist und
  • Was wir tun sollten, um im Netz wahrgenommen zu werden

Dieser Beitrag ist übrigens Teil der mad.Design Website Starter-Serie, in welcher wir uns den Grundlagen der online Business Welt widmen. Den Rest der Starter-Serie findest Du hinter diesem Link. Zudem sind alle Beiträge der Starter-Serie auch im Audio-Format in unserem Podcast erschienen.

Mit diesen 3 Fragen findest Du Deine online Business Idee

Bevor Du Deine Website ins Netz stellst und mit dem Gedanken spielst, diese zu monetisieren, solltest Du Dir die folgenden Fragen stellen:

  • Worin kenne ich mich gut aus?
  • Was macht mir Spaß und was fällt anderen schwer?
  • Wenn ich dieses Thema behandle, welche Zielgruppe habe ich dann?
  • Welche Träume, Ziele und Wünsche hat diese Zielgruppe?
  • Kann und will diese Zielgruppe für die Lösung ihres Problems, beziehungsweise für die Erfüllung ihrer Träume, Ziele und Wünsche bezahlen?

Die letzte Frage ist enorm wichtig, wenn Du mit Deinem Projekt später Geld verdienen willst. Am einfachsten zu beantworten ist die Frage nach der Zahlbereitschaft Deiner Zielgruppe, wenn Du selbst aus dieser Zielgruppe kommst. Wenn Du beispielsweise leidenschaftlich gerne auf dem Skateboard stehst, dann weißt Du selbst am besten, ob Du für Skateboard-Unterricht oder Zubehör bezahlen würdest und Du kannst diese Frage wahrscheinlich auch für andere Skater beantworten.

Unabhängig davon, ob das Skateboard-Beispiel auf Dich zutrifft oder nicht:

Jeder Mensch hat bestimmte Fähigkeiten, die ihn oder sie einzigartig machen. Informationen sind das Gold des 21. Jahrhunderts und immer mehr Menschen sind bereit, für Informationen zu bezahlen, um eine bestimmte Fähigkeit weiterzuentwickeln.

Das Geschäftsmodell „Informationen“ ist alles andere als neu — Personal Trainer, Tennislehrer, Autoren oder Unternehmensberater tauschen seit Langem Erfahrung und Know-How gegen Geld. Was sich mit dem Boom des Internets geändert hat, sind die Verbreitungsmöglichkeiten der Informationen. Wer heute von den Trainingsplänen eines Top-Personal Trainers profitieren will, muss ihn oder sie nicht mehr persönlich treffen, sondern geht auf seine oder ihre Website.

Immer mehr online Unternehmen starten auf diesem Wege. Blogs sind mittlerweile nicht mehr nur einzig und allein für das Teilen von Urlaubsfotos hilfreich. Der Blog vieler meiner Websiten ist der Grund dafür, dass ich damit nun Geld verdiene. Menschen möchten von Menschen kaufen. Dieser Grundsatz ist in Zeiten von Social Media relevanter denn je. Konzerne, die sich hinter Imagetexten verstecken, werden unattraktiv — wir fühlen uns zu YouTubern, Geschäftsleuten und Beratern hingezogen, die uns einen Blick hinter die Kulissen geben und uns auf unserem eigenen Weg helfen.

Content Marketing

Was ich in den obigen Absätzen beschrieben habe, ist auch als Content Marketing (Inhaltsmarketing) bekannt. Dabei geben wir einen Teil unseres Wissens in einem bestimmten Bereich gratis heraus, um Zuschauer, Leser oder Hörer anzuziehen und gleichzeitig Vertrauen aufzubauen. Wer Zuschauer, Leser oder Hörer anzieht, öffnet gleichzeitig Tür und Tor für allerlei Möglichkeiten.

Denn unsere Zuschauer- oder Leserschaft teilt uns in den meisten Fällen mit, welche Herausforderungen ihnen zu schaffen machen. Es liegt dann an uns, eine entsprechende Lösung zu entwickeln. Je größer und brennender die Herausforderung, desto eher können wir unsere Lösung auch kostenpflichtig anbieten.

Der Weg als Ziel und Geschäftsmodell

„Das klingt alles super, doch was, wenn es keinen Bereich gibt, in dem ich anderen etwas beibringen kann?“ Grab’ tiefer! Was fällt Dir leicht, was andere schwer finden? Ein online Business muss nicht immer von 100% passivem Einkommen befeuert werden. Freelancearbeit ist für viele ein durchaus sinnvoller erster Schritt. Ein durchaus sinnvoller erster Schritt ist übrigens auch folgende Idee:

 Statt Dich von Anfang an als Experte zu positionieren, teilst Du Deine Lernerfahrungen in einem bestimmten Bereich. Was wolltest Du schon immer einmal können? Programmieren? Spanisch? Kochen? Was es auch ist, es ist eine super Möglichkeit, den Ball auf Deiner Website mit Content Marketing ins Rollen zu bringen.

 Viele Experten konzentrieren sich seit Jahren auf Ihren Fachbereich und können sich schon gar nicht mehr vorstellen, was es heißt, in diesem Bereich neu anzufangen. Indem Du Deinen Weg vom Anfänger zum Experten dokumentierst, wirst Du für unheimlich viele Menschen interessant, die derzeit einen ähnlichen Weg gehen oder gehen möchten.

2 Schlüssel für Deinen Content Marketing Erfolg

Egal ob Du Dein bestehendes Wissen in einem Bereich teilst oder Deinen Lernprozess dokumentierst, 2 Dinge solltest Du beachten, wenn Du mit Deinem Content Marketing erfolgreich sein möchtest.

1. Regelmäßigkeit

Dieser Punkt sollte relativ selbsterklärend sein. Wer nicht regelmäßig postet, gerät in Vergessenheit. Eine gewisse Regelmäßigkeit hilft nicht nur beim Aufbau einer Leser-/Zuschauerschaft, sondern zeigt dieser Leser-/Zuschauerschaft gleichzeitig, dass wir es ernst meinen und, dass man auf uns zählen kann.

Nur durch eine gewisse Regelmäßigkeit werden wir zur Autorität in unserer Nische. „Regelmäßig“ bedeutet übrigens nicht täglich. Auch wöchentlich oder monatlich kann gut funktionieren. Mach’ Dir einen Plan für Deine Inhalte und halte Dich daran!

2. Positionierung

Die Zeiten, in denen man in einer bestimmten Nische der oder die erste sein konnte, sind zum Großteil vorbei. Das Internet ist erwachsen geworden und zieht damit allerlei Firmen und Kreative an. Egal welches Thema uns interessiert — wir finden mehrere YouTube Kanäle, mehrere Webseiten und mehrere Unternehmen, die über dieses Thema sprechen und/oder Produkte rund um dieses Thema herum anbieten. Einfach nur das zu tun, was alle anderen tun, reicht daher nicht aus, um aus der Masse hervorzustechen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Stell’ Dir für einen Moment vor, Du fährst durchs Allgäu. Du schaust aus dem Fenster und siehst eine Kuh nach der anderen. Wie viel Aufmerksamkeit schenkst Du einer einzigen Kuh dabei? Nicht allzu viel, habe ich recht?

online business idee

Was passiert jedoch, wenn Du dabei eine lila Kuh entdeckst? Hat die lila Kuh nicht auf einmal all Deine Aufmerksamkeit? Würdest Du vielleicht sogar anhalten, ein Foto machen und Deinen Freunden davon erzählen? Sehr wahrscheinlich! Die Message dahinter: 
Sei anders, nicht einfach nur besser.

Dass wir unsere Sache gut machen sollten, versteht sich von selbst. Die Qualität unserer Arbeit ist wichtig. Doch mindestens genauso wichtig, ist unsere Positionierung. Was können wir tun, um aus der Masse hervorzustechen? Wie können wir dafür sorgen, dass die Blicke der anderen auf unserem Material hängen bleiben und wie schaffen wir es, dass andere über uns reden?

Analysiere andere Kreative und Unternehmen in Deiner Nische und frag’ Dich: Was kannst Du anders machen? Mit welchen Designelementen kannst Du Dich abheben und wie baust Du eine persönliche Verbindung zu Lesern und Kunden auf? Deine individuellen Stärken und Deine Einzigartigkeit ist eine riesige Stärke. Nutze Sie!

Über den Autor

Freddy Braun

Freddy ist einer der mad.Design Gründer. Freddy hat in den USA studiert und leitet mittlerweile 3 Firmen in unterschiedlichen Branchen. Im Blog informiert er Dich über Neuigkeiten aus der Marketing- und online Business Welt.

Folge uns auf
>

Du brauchst eine Website, hast allerdings keine {technischen} Vorkenntnisse und keine Lust auf langweilige Baukasten Systeme? 

linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram